Zähneputzen

Inhalt:

1.) Zähneputzen;  2.) Verhaltensregeln für das Zähneputzen;   3.) Zähneputzen mit dem bestimmten Holz ; 4.) Mit welchen Gegenständen sollen wir keine Zähne putzen;
5.) Zur Häufigkeit des Zähneputzen;  6.) Wenn keine Zahnbürste vorhanden ist
7.) Zähneputzen in der Badeanstalt

1.) Zähneputzen

Der Prophet (s) sprach: “Gabriel hat mit immer das Zähneputzen angewiesen, so sehr, dass ich dachte, dass er das Zähneputzen zur Pflicht erklären wird.”

(Makarim Al-Achlaq, Bd 2, S. 313)


Der Prophet (s) sprach:
“Das Zähneputzen gehört zur natürlichen Veranlagung (fitra) und zum Monotheismus (Tawhid).”

(Kanz-ul-Ummal, Bd 6, S. 654)


Als die Menschen gruppenweise zum Glauben (Iman) kamen, sprach der Prophet (s):
“Die freien Stämme, die weichherzigsten Menschen und die Menschen mit den fröhlichsten Mündern haben sich den Muslimen angeschlossen.”
Es wurde gefragt:
“Oh Prophet! Das mit den weichherzigsten Menschen haben wir verstanden, aber aus welchem Grund sind sie die Menschen mit den fröhlichsten Mündern?”
Er antwortete:
“Aus dieser Hinsicht, dass sie (bereits) zu Zeiten der Unwissenheit (Jahiliyya) ihre Zähne geputzt haben.”

(Bihar Al-Anwar, Bd 76, Seite 127)


Der Prophet (s) sprach:

“Ich sehe euch mit gelben Zähnen. Weshalb putzt ihr euch eure Zähne nicht?”

(Bihar Al Anwar, Bd 76, Seite 132)


Der Prophet (s) sprach:

Gabriel kam zu mir und sagte:
“Oh Muhammad! Wie sollen wir dir herab gesandt werden, während du dir nicht die Zähne putzt?”

(Bihar Al Anwar, Bd 76, Seite 130)


Der Prophet (s) sprach:

“Putzt eure Zähne, denn es führt zur Reinheit des Mundraums und zur Zufriedenheit des Herrn.”

(Kanz-ul-Ummal, Bd 9, S. 312)


Der Prophet (s) sprach:

“Das Zähneputzen macht die Zähne fest und standhaft.”
(Firdaus, Bd 3, S. 311)


Der Prophet (s) sagte:

“Das Zähneputzen erhöht die Wortgewandtheit des Mannes.”

(Makarim Al Achlaq, bd 1, S. 114)


Der Prophet (s) sprach:
“Das Zähneputzen ist die Heilung für jedes Leiden, außer Tod.”

(Kanzul Ummal, Bd 9, Seite 311)


Der Prophet (s) sprach:
“Jemand, der sich zwei Mal am Tag die Zähne putzt, hat die Verfahrensweise der Propheten fortgeführt und ihn wird für jedes Gebet, das er verrichtet, von Gott die Belohnung von hundert Gebetsabschnitten (rak’a) aufgeschrieben. Er wird von Armut zur Bedürfnislosigkeit gelangen, sein Mund wird wohlriechend sein, sein Erinnerungsvermögen wird steigen, sein Verständnis und seine Wahrnehmung werden fest und standhaft sein, sein Essen wird wohlschmeckend sein, seine Zahnschmerzen werden verschwinden, die Krankheiten werden sich von ihm entfernen, die Engel schütten ihm die Hände und seine Zähne werden sauber.”

(Bihar Al Anwar, Bd 76, S. 138)


Der Prophet (s) sprach:

Das Zähneputzen enthält zwölf Besonderheiten:
Es führt zur Sauberkeit des Mundraums, es führt zur Zufriedenheit Gottes, es macht die Zähne weiß, es entfernt den Zahnschmelz, es reduziert den Auswurf, es macht das Essen wohlschmecken, es vermehrt die Wohltaten der guten Handlungen, mit der Ausübung davon wird die Verfahrensweise (Sunnah) des Propheten (s) ausgeführt, es führt zur Anwesenheit der Engel, es stärkt das Zahnfleisch, es lässt durch den qur’anischen Durchgang passieren und bei Gott sind zwei Gebetsabschnitte, die mit geputzten Zähnen verrichtet werden beliebter als siebzig Gebetsabschnitte, die ohne geputzte Zähne verrichtet wurden.”

(Bihar Al Anwal, Bd 76, S.129)


Der Prophet (s) sprach:
“Das Zähneputzen enthält zehn Besonderheiten:
Es macht den Mund wohlriechend, es macht das Zahnfleisch fest, es beseitigt den Auswurf, es verleiht den Augen Glanz, es beseitigt den Zahnschmelz, es ordnet den Magen, es ist die Verfahrensweise (Sunnah) des Propheten (s), es erfreut die Engel, es stellt den Herrn zufrieden und es erhöht die Wohltaten.”

(Kanzul Ummal, Bd. 9, S. 129)



2.) Verhaltensregeln für das Zähneputzen

Der Prophet (s) sprach:
“Streicht das Kajal in ungerader Anzahl (über eure Augen) und putzt eure Zähne hochwärts.”

(Makarim Al-Achlaq, Bd 1, S. 117)


Der Prophet (s) sprach:

“Putzt eure Zähne hochwärts und putzt sie nicht seitwärts.”

(Jafariat, S. 161)


Der Prophet hat seine Zähne hochwärts geputzt.

(Kanzul Ummal, Bd 7, Seite 42)




3.) Zähneputzen mit dem bestimmten Holz

Der Prophet (s) hat sich die Zähne mit dem Holz des Zahnbürstenbaums geputzt. Gabriel hat ihm diese Anweisung gegeben.

(Makarim Al Achlaq, bd 1, S. 95)


Eines Tages war eine Menschengruppe beim Propheten (s). Er befahl, dass ihnen Zahnbürsten aus Zahnbürstenbaumholz gebracht werden und sprach:
§Putzt euch hiermit eure Zöhne.”

(Makarum Al Achlaq, Bd. 1, S. 95)


Der Prophet (s) sprach:
“Was für eine gute Zahnbürste (Miswak) doch das Holz des Olivenbaums ist. Sie ist von einem segenreichen Baum, der den Mund wohlriechend macht und den Zahnschmelz entfernt. Dieses Holz ist die Zahnbürste von mir und den Propheten vor mir.”

(Bihar Al Anwar, Bd. 76, S.135)




4.) Mit welchen Gegenständen sollen wir keine Zähne putzten

Der Prophet (s) hat das Zähneputzen mit Schilf, mit Basilukum- und Dattelstengeln verboten und sprach:
“Diese regen das Lebragefäß an.”



5.) Zur Häufigkeit des Zähneputzens

Der Prophet (s) hat immer zwischen den Gebeten seine Zähne geputzt.

(Madscham al-Kabir, Bd 5, S. 254)


Der Prophet (s) hat sich jede Nacht drei Mal die Zähne geputzt:
Vor dem Schlafengehen, vor dem Gebet und anderen Gottesdiensten der Nacht, vor dem Verlassen des Hauses für das verrichten des Morgengebets.”

(Bihar Al Anwar, Bd 17, S. 254)



6.) Wenn keine Zahnbürste vorhanden ist 

Der Prophet (s) sprach:
“Wenn keine Zahnbürste vorhanden ist, nehmen eure Finger ihren Platz ein.”
(Kanzul Ummal, Bd 9, S. 311)


Der Prophet sprach:
“Die Finger können ein Ersatz für die Zahnbürste sein.”

(Kanzul Ummal, Bd 9, Seite 315)


Der Prophet (s) sprach:
“welche gute Nahrung doch die Korinthe ist. Sie festigt die Nerven, beseitigt die Krankheiten, legt den Zorn, stellt den Herrn zufrieden, führt zu einem wohlriechendem Mund und lässt die (Haut-) Farbe klar erscheinen.”

(Kanzul Ummal, Bd 10, S 41)



7.) Zähneputzen in der Badeanstalt (Hamam)

Der Prophet hat das Zähneputzen in Badeanstalten (Hamam) verboten.

(Bihar Al Anwar, Bd 76, Seite 328)

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